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  Gewöhnlich testet das Auto-Magazin des ADAC PKW Dachboxen. Ein Blick in das ADAC-Magazin ist ratsam, wir werden Ihnen demnächst eigene Dachboxtests zur Verfügung stellen können.
 
 

Dachbox – Test

In den Jahren 2002 bis 2006 erschienen in mehreren Fachzeitschriften Testberichte über Dachboxen für PKW. Dabei wurde meistens die Stabilität und Sicherheit der Dachbox und ihres Inhalts im Falle eines Auffahrunfalls bei ca. 30 km/h getestet. Im Ergebnis können zusammenfassend zunächst generelle Erkenntnisse festgehalten werden. Gerade teurere Dachboxen sind mit einem Schnellverschlusssystem ausgerüstet, das zwar praktischer als das Bügelsystem preisgünstigerer Modelle ist, dafür aber weniger Rutschfestigkeit im Falle eines Unfalls aufweist. Die Modelle mit Schnellverschluss wanderten im Elchtest in unterschiedlichem Maße auf dem Dachträger hin und her. Auch ist ein hoher Preis keine Garantie für Qualität, bei manchen hochpreisigen Dachboxen wurde beim Regentest sogar das Ladegut nass. Nehmen Sie die Bauweise und das verwendete Material vor dem Kauf also immer genau in Augenschein. Die im Lieferumfang der Dachboxen enthaltenen Spanngurte reichen nicht aus, um eine ausreichende Ladungssicherheit zu gewährleisten. Daher rät vor allem der ADAC dazu, zusätzliche Spanngurte aus dem Zubehörhandel zu verwenden, allerdings keine Gummi-Expander, da diese keinen Schutz bieten. Um das Ladegut noch besser zu sichern, wird in den Testberichten dazu geraten, in die Spitze der Dachbox einen Schlafsack, eine aufgerollte Decke oder einen Styroporblock zu legen, damit die Ladung im Falle einer Vollbremsung oder eines Auffahrunfalls nicht die Dachboxenfront durchschlägt. Zudem sollte unbedingt auf die Qualität und den Wartungszustand des Grundträgers geachtet werden, denn er ist die Basis einer sicheren Gepäckbeförderung. Die unterschiedlichen Dachboxenmodelle eines Herstellers unterscheiden sich häufig nur in Form und Größe des Deckels sowie im Preis. Oft ist daher das preisgünstigere Angebot tatsächlich auch das bessere. Überlegen Sie also genau, welche Größe Ihre Dachbox haben soll, und seien Sie sich ebenfalls darüber im Klaren, welche Dimension für Ihre Zwecke vielleicht zu groß ist. Laut Tests ist eine gute Dachbox an einigen wenigen Merkmalen zu erkennen:

  • 1. Sie ist leicht auf- und abzubauen.
  • 2. Sie bietet genügend Platz für die jeweilige Anforderung.
  • 3. Sie verfügt über eine gute Stabilität und ein Schloss, das effektiv vor Diebstahl schützt.
  • 4. Sie wird zu einem günstigen Preis angeboten.

Test Ergebnisse:
Die Auswertung der verschiedenen Testberichte ergibt Empfehlungen für vier verschiedene Dachboxenmodelle. Der ADAC und das Nachrichten-Magazin Focus bewerteten in ihren Tests von 2006 übereinstimmend zwei Dachboxen mit dem Urteil „gut“: Kamei Corvara 310 und MontBlanc Triton 450. Im Test der Autofachzeitschrift Autobild von 2003 und dem der renommierten Stiftung Warentest vom November 2002 wurden zwei weitere Dachboxen übereinstimmend empfohlen: Kamei Grizzly XL und Atera 480. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis wies dabei das Modell Grizzly XL auf. In den einzelnen Tests erhielten drei weitere Dachboxen die Note „gut“: Kamei Topstar XL, Thule Evolution 700XT und Thule Atlantis 780 (ab Modell von 2007). Aus Gründen mangelnder Sicherheit riet die Stiftung Warentest vom Erwerb folgender Dachboxenmodelle ab: Jetbag Liberty 700, Thule Polar 700, MontBlanc Colorado. Einige Modelle sind z.B. bei Amazon.de erhältlich.

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